Wie UI/UX-Design funktioniert
Unser Lernprogramm zeigt dir, wie digitale Produkte entstehen, die Menschen gerne nutzen. Du arbeitest an echten Projekten, lernst die Werkzeuge kennen, die Designer täglich verwenden, und verstehst, wie man zwischen Nutzerzielen und technischen Anforderungen vermittelt. Das Programm ist für Leute gedacht, die verstehen wollen, warum manche Interfaces intuitiv wirken und andere nicht – und die lernen möchten, selbst solche Erfahrungen zu gestalten.
Drei verschiedene Schwerpunkte
Design-Prinzipien
Hier lernst du die Basis: Wie funktioniert visuelle Hierarchie, warum ist Konsistenz wichtig, und wie treffen Nutzer Entscheidungen. Du analysierst bestehende Interfaces, verstehst Designsysteme und entwickelst ein Gefühl dafür, was funktioniert und was nicht. Praktische Übungen mit Figma helfen dir, theoretisches Wissen direkt anzuwenden.
User Research
Du lernst, wie man Nutzer befragt, Interviews führt und aus den Antworten konkrete Design-Entscheidungen ableitet. Wir zeigen dir, wie man Prototypen testet, Feedback interpretiert und iteriert. Du arbeitest mit echten Nutzerdaten und verstehst, warum manche Features funktionieren und andere ignoriert werden – ohne auf Annahmen angewiesen zu sein.
Interface-Systeme
Dieser Teil behandelt die technische Seite: Wie baut man wiederverwendbare Komponenten, arbeitet mit Entwicklern zusammen und dokumentiert Entscheidungen. Du lernst Design Tokens, Responsive Patterns und Accessibility-Standards kennen. Am Ende kannst du ein vollständiges Design-System aufbauen, das sich tatsächlich umsetzen lässt.
Wie der Kurs abläuft
Woche 1-4: Grundverständnis aufbauen
Die ersten Wochen konzentrieren sich auf visuelle Kommunikation und Interface-Logik. Du lernst, warum bestimmte Layouts funktionieren, wie Farben Bedeutung vermitteln und wie Typography Lesbarkeit beeinflusst. Jede Woche gibt es praktische Aufgaben, bei denen du kleine Interface-Elemente gestaltest und das Feedback direkt umsetzt.
Woche 5-8: Nutzer verstehen lernen
Hier geht es um Research-Methoden: Interviews führen, Personas erstellen und User Journeys abbilden. Du arbeitest mit echten Nutzerdaten aus verschiedenen Projekten und lernst, wie man aus qualitativem Feedback quantifizierbare Erkenntnisse macht. Das Ziel ist, Entscheidungen auf Basis von Verhalten statt Vermutungen zu treffen.
Woche 9-12: Projekte umsetzen
In der letzten Phase arbeitest du an einem kompletten Projekt: von der Recherche über Wireframes bis zum finalen Prototype. Du lernst, mit Einschränkungen zu arbeiten, Kompromisse zu finden und deine Entscheidungen zu begründen. Am Ende präsentierst du dein Projekt und erhältst Feedback von Designern, die täglich ähnliche Probleme lösen.
Wer das Programm leitet
Henrik Sørensen
UX Designer
Henrik arbeitet seit neun Jahren an digitalen Produkten für Fintech- und Healthcare-Unternehmen. Er hat Teams bei der Implementierung von Design-Systemen begleitet und kennt die Balance zwischen Nutzeranforderungen und technischer Umsetzbarkeit. Seine Schwerpunkte sind Research-Methoden und Interface-Architektur.
Liisa Mäkinen
UI-Spezialistin
Liisa hat als visuelle Designerin angefangen und sich dann auf Interface-Design spezialisiert. Sie arbeitet mit Entwickler-Teams zusammen und erstellt Design-Dokumentationen, die tatsächlich genutzt werden. Ihr Fokus liegt auf visueller Konsistenz, Accessibility und der Frage, wie man komplexe Systeme verständlich macht.
Pavel Novák
Interaction Designer
Pavel konzentriert sich auf Micro-Interactions und Animation. Er zeigt, wie subtile Bewegung Feedback gibt und Übergänge verständlicher macht. Vorher hat er in Agenturen gearbeitet und dabei gelernt, schnell zu iterieren und Prototypen zu testen. Er erklärt, wie man Interface-Logik durch Motion Design unterstützt.
Tools und Techniken
Du lernst mit den Werkzeugen, die in der Branche tatsächlich verwendet werden. Wir konzentrieren uns auf Figma als Haupttool, zeigen aber auch, wie andere Programme in den Workflow passen. Das Ziel ist, dass du nach dem Kurs eigenständig arbeiten kannst und verstehst, wie Design-Files in Code übersetzt werden.
Design-Software
Figma für Interface-Design und Prototyping, Adobe XD für spezifische Anwendungsfälle, Sketch für Mac-basierte Workflows. Du lernst Auto-Layout, Components und Variants zu nutzen, um konsistente Designs zu erstellen, die sich leicht anpassen lassen.
Research-Tools
Maze für Usability-Tests, Hotjar für Verhaltensdaten, UserTesting für qualitatives Feedback. Wir zeigen, wie man Test-Szenarien aufbaut, Metriken interpretiert und Erkenntnisse in konkrete Design-Verbesserungen übersetzt.
Kollaboration
FigJam für Brainstorming, Notion für Dokumentation, Loom für asynchrones Feedback. Du übst, Design-Entscheidungen zu kommunizieren und mit Entwicklern zusammenzuarbeiten – ein oft unterschätzter Teil des Jobs.
Development-Kontext
Grundlegendes Verständnis von HTML/CSS, um zu wissen, was technisch möglich ist. Browser DevTools zur Inspektion bestehender Interfaces, Chrome Lighthouse für Performance- und Accessibility-Checks. Das hilft dir, realistisch zu designen.
Bereit anzufangen?
Das nächste Programm startet in wenigen Wochen. Die Plätze sind begrenzt, weil wir Wert auf individuelle Betreuung legen. Wenn du Fragen hast oder mehr über den Ablauf erfahren möchtest, schreib uns einfach.
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